International machten sie vor allem „Vanilla Sky“ und „Blow“, beide aus dem Jahr 2001, in Hollywood bekannt. In Spanien hatte sie bereits zuvor durch ihre Zusammenarbeit mit Pedro Almodóvar, etwa bei „Live Flesh“ 1997, große Anerkennung erreicht.
Kurzzusammenfassung
- Penélope Cruz zählt zu den wenigen spanischen Schauspielerinnen mit durchgehender Präsenz in Hollywood und im europäischen Autorenkino, mit über 70 Filmen seit ihrem Debüt Anfang der 1990er-Jahre.
- Ihre engste künstlerische Verbindung bleibt Regisseur Pedro Almodóvar, mit dem sie seit „Live Flesh“ 1997 wiederholt zusammenarbeitet, zuletzt bei „Madres paralelas“ 2021.
- 2026 und 2027 bringen gleich mehrere neue Projekte, darunter „The Bride! – Es lebe die Braut“ und „The Invite“, während „Ferrari“ aus 2023 weiterhin ihr bekanntester Hollywood-Auftritt der jüngeren Zeit ist.
- Rund 36 ihrer Filme sind laut Moviepilot aktuell auf deutschen Streaming-Plattformen wie Amazon Prime abrufbar.
Wer nach Filmen mit Penélope Cruz sucht, trifft auf eine der vielseitigsten Karrieren des europäischen Kinos der letzten drei Jahrzehnte. Die spanische Schauspielerin bewegt sich seit den 1990er-Jahren souverän zwischen kleinen Arthouse-Produktionen und großen Hollywood-Besetzungen, ohne dabei ihre Wurzeln im spanischsprachigen Kino zu verlieren. Dieser Überblick ordnet ihre wichtigsten Werke ein, zeigt aktuelle Streaming-Möglichkeiten und wirft einen Blick auf kommende Projekte bis 2027.
Die Zusammenarbeit mit Pedro Almodóvar
Kein Regisseur hat die Karriere von Penélope Cruz so geprägt wie Pedro Almodóvar. Die beiden arbeiten seit fast 30 Jahren zusammen, beginnend mit „Live Flesh“ 1997. Es folgten Meilensteine wie „Alles über meine Mutter“ 1999, „Volver“ 2006, in dem Cruz die Rolle der Raimunda spielt, sowie „Zerrissene Umarmungen“ 2009. Auch in jüngerer Zeit setzt sich diese Partnerschaft fort: In „Leid und Herrlichkeit“ 2019 und „Madres paralelas“ 2021, wo sie die Figur Janis verkörpert, zeigt sich, wie sehr Almodóvar Cruz als Ausdrucksträgerin seiner Geschichten über Mutterschaft, Identität und spanische Vergangenheit schätzt.
Diese Filme unterscheiden sich deutlich von ihren internationalen Produktionen. Almodóvars Kino ist farbintensiv, emotional dicht und oft von familiären Verstrickungen geprägt. Cruz agiert darin nicht als Star, sondern als Teil eines Ensembles, das über Jahre gewachsen ist. Wer ihre Entwicklung als Schauspielerin nachvollziehen will, kommt an dieser Werkreihe nicht vorbei.
Internationale Durchbrüche und Hollywood-Rollen
Parallel zu ihrer spanischen Karriere etablierte sich Cruz in den 2000er-Jahren als gefragte Besetzung für internationale Produktionen. „Vanilla Sky“ und „Blow“, beide 2001 erschienen, markierten frühe Stationen in den USA. Später folgten Blockbuster-Auftritte wie „Fluch der Karibik – Fremde Gezeiten“ 2011 und die Starbesetzung in „Mord im Orient-Express“ 2017, wo sie die Rolle der Pilar Estravados übernahm.
In den letzten Jahren zeigt sich eine Rückkehr zu anspruchsvolleren, international beachteten Projekten. „Offizielle Konkurrenz“ 2022 und „L’immensità“ 2022 wurden auf Festivals gezeigt und bestätigten ihren Ruf als Schauspielerin mit Gespür für ungewöhnliche Stoffe. Diese Doppelrolle zwischen kommerziellem Kino und Autorenfilm ist charakteristisch für ihre gesamte Laufbahn.
Ferrari: Der bekannteste Auftritt der jüngeren Zeit
„Ferrari“ aus dem Jahr 2023 ist derzeit einer der präsentesten Filme mit Penélope Cruz. In Deutschland lief er ab dem 29. Februar 2024 im Kino. Das Drama beleuchtet eine entscheidende Phase im Leben des Rennsportunternehmers Enzo Ferrari Mitte der 1950er-Jahre, geprägt von wirtschaftlichen Krisen und der Vorbereitung auf das legendäre Mille-Miglia-Rennen.
Cruz spielt Laura Ferrari, die Ehefrau des Firmengründers, und steht als emotionaler Gegenpol zu den geschäftlichen Konflikten der Handlung im Zentrum vieler Szenen. Die Rolle zeigt eine Frau, die sowohl Mitstreiterin als auch Kontrahentin ihres Mannes ist, was dem Film seine private Spannungsebene abseits der Rennstrecke verleiht. Detaillierte Kritikwerte auf Portalen wie Rotten Tomatoes oder Metacritic lassen sich direkt dort einsehen, da Aggregatoren wie Moviepilot und Filmstarts diese nicht ausweisen.
Neue Projekte 2026 und 2027
Die kommenden Jahre bringen für Fans mehrere neue Filme mit Penélope Cruz. Am 5. März 2026 startet „The Bride! – Es lebe die Braut“ in deutschen Kinos, in dem Cruz die Figur Myrna Mallow spielt. Der Film mischt laut Ankündigungen Science-Fiction, Horror und Komödie, ein ungewöhnlicher Genre-Cocktail für die Schauspielerin.
Wenige Monate später, am 30. Juli 2026, folgt „The Invite“ mit Cruz in der Rolle der Pina. Genrehinweise deuten auf eine dramatische Komödie hin. Zwei weitere Projekte befinden sich noch in Produktion, ohne festen Starttermin: „Day Drinker“, ein Thriller an der Seite von Johnny Depp, sowie „Bunker“, ein Thriller mit Javier Bardem, der für 2027 angekündigt ist. Für den 23. Dezember 2027 ist zudem ein bislang unbetitelter Film der Regisseurin Nancy Meyers terminiert, bei dem Cruz mitwirkt.
Ein spanisch-französisches Projekt mit dem Arbeitstitel „La bola negra“ beziehungsweise „The Black Ball“ befindet sich ebenfalls in Produktion. Es stammt von den Machern der Serie „La Mesías“ und erzählt über mehrere Generationen hinweg die Geschichte dreier schwuler Männer, teilweise vor dem Hintergrund des spanischen Bürgerkriegs. Ein Starttermin steht noch nicht fest.
Wo lassen sich ihre Filme streamen
Für alle, die direkt in die Filmografie einsteigen wollen: Laut Moviepilot sind derzeit rund 36 Filme mit Penélope Cruz auf deutschsprachigen Streaming-Plattformen verfügbar. Titel wie „Zerrissene Umarmungen“, „Blow“ und „Volver – Zurückkehren“ lassen sich unter anderem über Amazon Prime abrufen, wobei sich Lizenzen und Plattformverfügbarkeit im Zeitverlauf ändern können.
Auch öffentlich-rechtliche Mediatheken zeigen gelegentlich Filme aus ihrem Repertoire. „Offenes Geheimnis“ (Originaltitel „Todos lo saben“) war beispielsweise in der 3sat-Mediathek für Deutschland, Österreich und die Schweiz bis zum 5. Dezember 2025 abrufbar, ein Beispiel dafür, wie zeitlich begrenzt solche Angebote oft sind. Wer einen bestimmten Titel sucht, sollte die aktuelle Verfügbarkeit direkt bei der jeweiligen Plattform prüfen, da sich Streaming-Rechte häufig verschieben.
Insgesamt zeigt sich bei Cruz ein Muster: Ihre älteren Almodóvar-Filme und internationale Dramen sind meist gut zugänglich, während ganz neue Produktionen wie „Day Drinker“ bislang nur für den physischen Verkauf über DVD und Blu-ray vorgesehen sind, ohne Streaming-Termin.
Häufige Fragen
Welcher Film war der internationale Durchbruch von Penélope Cruz?
Wie viele Filme hat Penélope Cruz mit Pedro Almodóvar gedreht?
Die Zusammenarbeit umfasst mehrere zentrale Werke, darunter „Live Flesh“, „Alles über meine Mutter“, „Volver“, „Zerrissene Umarmungen“, „Leid und Herrlichkeit“ und „Madres paralelas“. Diese Filme bilden über 25 Jahre hinweg eine der konstantesten Regisseur-Schauspielerin-Partnerschaften im europäischen Kino.
Gibt es 2026 neue Filme mit Penélope Cruz?
Ja, gleich zwei Filme starten 2026 in deutschen Kinos: „The Bride! – Es lebe die Braut“ am 5. März und „The Invite“ am 30. Juli. Weitere Projekte wie „Day Drinker“ befinden sich noch in Produktion, ohne bestätigten Starttermin.
Wo kann man Filme von Penélope Cruz in Deutschland streamen?
Rund 36 ihrer Filme sind laut Moviepilot derzeit auf deutschen Streaming-Plattformen verfügbar, darunter Amazon Prime. Die genaue Verfügbarkeit einzelner Titel ändert sich jedoch regelmäßig, weshalb ein direkter Blick auf die jeweilige Plattform vor der Suche sinnvoll ist.
Beitragsbild: KI-generiert

