Wer nach Filmen von Jaafar Jackson sucht, landet aktuell bei genau einem Titel – allerdings einem, der es in sich hat. Mit „Michael“ betritt der Neffe von Michael Jackson die große Kinoleinwand und übernimmt dabei ausgerechnet die Rolle seines berühmten Onkels. Ein Debüt mit enormem Erwartungsdruck, das seit dem 22. April 2026 in deutschen Kinos läuft.
Kurzzusammenfassung
- Jaafar Jackson gibt mit dem Biopic „Michael“ sein Spielfilmdebüt und verkörpert darin seinen Onkel Michael Jackson.
- Der Film startete am 22. April 2026 in deutschen Kinos, inszeniert von Antoine Fuqua nach einem Drehbuch von John Logan.
- Fachkritiken fallen gemischt aus, während Analysten weltweit mit einem Startwochenende von über 200 Millionen US-Dollar rechnen.
Das Biopic Michael als Startpunkt einer Schauspielkarriere
Regisseur Antoine Fuqua, bekannt für Werke wie „Training Day“, hat sich mit „Michael“ an ein heikles Projekt gewagt: die Filmbiografie eines der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Künstler der Musikgeschichte. Das Drehbuch stammt von John Logan, der bereits mehrfach für Oscar-Nominierungen sorgte. Die Wahl fiel bei der Titelrolle auf Jaafar Jackson, den Sohn von Jermaine Jackson und damit einen echten Jackson-Nachfahren.
Der Film erzählt den Werdegang vom kleinen Jungen in der Jackson-Five-Formation bis zum globalen Superstar, der als „King of Pop“ in die Geschichte einging. Mit einer Laufzeit von 127 Minuten konzentriert sich die Handlung weniger auf musikalische Highlights allein, sondern rückt das Leben abseits der Bühne in den Mittelpunkt: familiäre Dynamiken, persönliche Kämpfe und den Preis des Ruhms. Auf eine vollständige Aufarbeitung sämtlicher öffentlicher Kontroversen um Michael Jackson verzichtet das Biopic weitgehend, was in ersten Kritiken bereits für Diskussionen sorgt.
Besetzung neben Jaafar Jackson
Damit die Rolle des Michael Jackson glaubwürdig wirkt, hat Fuqua ein prominentes Ensemble um seinen Hauptdarsteller versammelt. Colman Domingo übernimmt die Rolle des Vaters Joe Jackson, während Nia Long als Mutter Katherine Jackson zu sehen ist. Für die jüngeren Jahre des Popstars wurde Juliano Krue Valdi besetzt, der den jungen Michael Jackson spielt. Auch Laura Harrier und Miles Teller gehören zum Hauptcast, wobei ihre konkreten Rollen in offiziellen Materialien bislang nicht abschließend benannt wurden.
Diese Besetzung zeigt, wie ernst das Projekt genommen wird – kein Nebenbei-Biopic, sondern eine aufwendig produzierte Filmbiografie mit Starbesetzung, die Jaafar Jacksons Einstand entsprechend absichert.
Kinostart, internationale Termine und Erwartungen
In Deutschland lief „Michael“ ab dem 22. April 2026 an, auch in IMAX-Kinos. International folgen weitere Startdaten versetzt: Russland zeigt den Film ab dem 28. Mai 2026, in Japan ist der Kinostart für Juni 2026 angesetzt. Der offizielle US-Teaser nannte ursprünglich den 24. April 2026 als amerikanischen Starttermin.
Die Erwartungen an den kommerziellen Erfolg sind hoch. Analysten prognostizieren für das US-Startwochenende Einnahmen zwischen 94 und 100 Millionen US-Dollar, international werden zusätzlich rund 114 Millionen US-Dollar erwartet. In Summe könnte der weltweite Kinostart damit die Marke von 200 Millionen US-Dollar überschreiten – eine beachtliche Zahl für ein Biopic und ein Signal, wie groß das öffentliche Interesse an der Geschichte hinter dem King of Pop nach wie vor ist.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Regie | Antoine Fuqua |
| Drehbuch | John Logan |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Kinostart Deutschland | 22. April 2026 |
| Prognose weltweites Startwochenende | über 200 Mio. US-Dollar |
Kritikerstimmen und Streaming-Ausblick
Die ersten Reaktionen auf den Film fallen zwiespältig aus. Moviepilot bezeichnet „Michael“ in seiner Kritik als „verlogenes Biopic“, das lediglich die halbe Geschichte erzähle und heikle Kapitel im Leben des Popstars ausspare. Filmstarts ordnet den Film als Pflichtprogramm für eingefleischte Fans ein, weist aber ebenfalls auf die kontroversen Aspekte der Vorlage hin. Auf Apple TV, wo der Titel bereits gelistet ist, findet sich eine Bewertung von 38 Prozent – allerdings ohne nähere Aufschlüsselung, ob es sich um einen Kritiker- oder Publikumswert handelt. Belastbare Zahlen von Rotten Tomatoes oder Metacritic liegen bislang nicht vor, ebenso wenig wie Angaben zu Award-Nominierungen.
Wer auf eine Streaming-Verfügbarkeit wartet, muss sich noch gedulden. Aktuell läuft „Michael“ ausschließlich im Kino, ein konkreter Termin für die Veröffentlichung auf Apple TV oder anderen Plattformen in Deutschland steht noch nicht fest. Für alle, die Jaafar Jackson in seiner ersten großen Rolle erleben möchten, führt der Weg vorerst also nur über den Kinosaal.
Für die weitere Karriere von Jaafar Jackson dürfte „Michael“ zur entscheidenden Weichenstellung werden. Ein derart exponiertes Debüt – noch dazu mit familiärem Bezug zur Filmfigur – bringt sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Gelingt der Rollentransfer überzeugend, könnte daraus eine ernstzunehmende Schauspielkarriere entstehen. Bleibt der Eindruck gemischt, wie es einige Kritiken bereits andeuten, wird der Name Jaafar Jackson vorerst eng mit diesem einen Projekt verknüpft bleiben.
Häufige Fragen
Welche Rolle spielt Jaafar Jackson im Film Michael?
Jaafar Jackson verkörpert die Titelrolle und spielt damit seinen eigenen Onkel Michael Jackson. Es ist zugleich sein erstes großes Spielfilmengagement.
Ab wann ist Michael mit Jaafar Jackson im Streaming verfügbar?
Ein konkreter Streaming-Starttermin für Deutschland steht bislang nicht fest. Der Film ist derzeit ausschließlich im Kino zu sehen, eine Listung bei Apple TV existiert bereits, jedoch ohne datiertes Veröffentlichungsdatum.
Sind weitere Filme mit Jaafar Jackson geplant?
Öffentlich zugängliche Quellen nennen aktuell keine weiteren Filmprojekte mit Jaafar Jackson. Sein Debüt in „Michael“ gilt als erster großer Schritt seiner Schauspielkarriere, weitere Rollen wurden bislang nicht bestätigt.
Beitragsbild: KI-generiert

