Kaum ein Hollywood-Star hat sein Image so konsequent zwischen Muskelpaket und Sympathieträger balanciert wie Dwayne Johnson. Wer sich durch seine Filmografie arbeitet, findet dort nicht nur Krawall-Kino, sondern auch überraschend persönliche Projekte. Ein Überblick über das, was bereits läuft, und das, was noch kommt.
Kurzzusammenfassung
- Dwayne Johnson blickt auf ein Filmschaffen zurück, das von Action-Blockbustern wie der „Fast & Furious“-Reihe bis zu ernsten Charakterstudien wie „The Smashing Machine“ reicht.
- Aktuell sind laut Moviepilot 37 Filme mit dem Schauspieler in Deutschland über verschiedene Streaming-Anbieter abrufbar, darunter „Jumanji“, „San Andreas“ und „Black Adam“.
- Mit der Live-Action-Version von „Vaiana“ im Juli 2026 und weiteren Projekten wie „Jumanji 3″ oder „Fast Forever“ stehen mehrere neue Johnson-Filme in den kommenden Jahren an.
Vom Wrestling-Ring zum Kassenmagneten
Der Weg vom WWE-Ring zur Leinwand war für Johnson kein Zufallstreffer. Seine frühen Rollen in Franchise-Produktionen wie „Fast & Furious 5″ bis „Fast & Furious 8″ (2011 bis 2017) etablierten ihn als verlässlichen Actionstar, der Muskeln und Timing gleichermaßen mitbringt. Mit „Pain & Gain“ (2013) bewies er zudem, dass er auch in düsteren Komödien funktioniert – eine Rolle, die abseits des klassischen Heldenbilds lag.
Den endgültigen Sprung zum Publikumsliebling schaffte er über Spin-offs und eigenständige Reihen. „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ (2019) nahm seine Figur Luke Hobbs aus dem Hauptfranchise heraus und baute darauf ein eigenes Universum. Parallel dazu liefen die „Jumanji“-Filme („Jumanji: Willkommen im Dschungel“ und „Jumanji: The Next Level“), die ihn als Actionfigur mit Selbstironie zeigten – eine Mischung, die international gut ankam.
Aktuell verfügbare Titel und ihre Bandbreite
Wer heute in eine Streaming-Bibliothek schaut, findet Johnsons Werk erstaunlich breit gefächert. Laut Moviepilot sind derzeit 37 seiner Filme in Deutschland über diverse Plattformen abrufbar. Neben den bereits erwähnten Action-Reihen gehören dazu:
- „San Andreas“ – ein Katastrophenfilm, in dem er einen Rettungspiloten spielt, der seine Familie durch ein zerstörerisches Erdbeben führt.
- „Central Intelligence“ (2016) – eine Buddy-Comedy an der Seite von Kevin Hart, die Johnsons komödiantisches Talent unterstreicht.
- „Red Notice“ – ein Heist-Thriller mit internationalem Ensemble, der auf Streaming-Plattformen besonders stark performte.
- „Black Adam“ (2022) – sein Einstieg ins Comicverfilmungs-Genre, ein Projekt, das er selbst über Jahre vorantrieb.
Diese Bandbreite zeigt ein Muster: Johnson wechselt bewusst zwischen reinen Effekt-Vehikeln und Filmen, die auf Ensemble-Chemie oder Genre-Mix setzen. Das unterscheidet ihn von vielen Action-Kollegen, die sich auf ein enges Rollenprofil festlegen.
Die Wendung zum ernsten Charakterdarsteller
Ein Projekt sticht aus der bisherigen Karriere heraus: „The Smashing Machine“, ein Biopic über den MMA-Kämpfer Mark Kerr unter der Regie von Benny Safdie. Für 2025 angesetzt, zeigt der Film Johnson erstmals in einer Rolle, die weniger auf physische Präsenz als auf emotionale Tiefe setzt. An seiner Seite spielt Emily Blunt eine zentrale Rolle im Umfeld der Hauptfigur.
Der Film erzählt vom Aufstieg des Kämpfers und seinen persönlichen Krisen – ein Stoff, der eher an Darren Aronofskys „The Wrestler“ erinnert als an klassisches Popcorn-Kino. Für Johnson markiert dieses Projekt einen bewussten Imagewechsel: weg vom unverwundbaren Actionhelden, hin zu einer verletzlicheren Figur. Ob ihm dieser Schritt auch kritisch honoriert wird, bleibt abzuwarten, da belastbare Bewertungen zum Filmstart noch ausstehen.
Was in den kommenden Jahren ansteht
Die Planungen für die zweite Hälfte der 2020er-Jahre lesen sich wie eine Fortsetzung altbekannter Erfolgsformeln, ergänzt um ein überraschendes Neuland-Projekt. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten angekündigten Filme zusammen:
| Titel | Geplantes Jahr | Rolle |
|---|---|---|
| Vaiana (Live-Action) | 2026 | Maui |
| Jumanji 3 | 2026 | Dr. Xander „Smolder“ Bravestone |
| San Andreas 2 | 2026 | Raymond „Ray“ Gaines |
| Alpha Squad Seven | 2026 | noch offen |
| Arabian Nights | 2027 | Sinbad |
| Lore | 2027 | Doc Savage |
| Fast Forever | 2028 | Luke Hobbs |
Besonders die Live-Action-Adaption von „Vaiana“ dürfte für Aufsehen sorgen. Der Kinostart ist für den 9. Juli 2026 in Deutschland angesetzt, in den USA einen Tag früher. Johnson übernimmt darin erneut die Rolle des Halbgottes Maui, während Catherine Lagaʻaia die Titelfigur Vaiana spielt. Die Geschichte folgt der bekannten Handlung: Eine junge Polynesierin begibt sich mit Maui auf eine gefährliche Seereise, um ihr Volk zu retten und die gestohlenen Herzen der Göttin Te Fiti zurückzubringen. Konkrete Streaming-Termine für Deutschland stehen noch nicht fest, eine spätere Verfügbarkeit über Disney+ liegt jedoch nahe.
Auffällig ist, dass Johnson mit „Jumanji 3″, „San Andreas 2″ und „Fast Forever“ gleich drei bestehende Franchises fortführt, während „Lore“ und „Arabian Nights“ neue Figurenwelten eröffnen. Diese Doppelstrategie – Fortsetzungen sichern das Publikum, neue Stoffe erweitern das Rollenspektrum – zieht sich durch seine gesamte spätere Karriere und dürfte auch künftig sein Vorgehen prägen.
Häufige Fragen
Welcher Film von Dwayne Johnson war am erfolgreichsten?
Zu den kommerziell stärksten Titeln zählen die „Fast & Furious“-Fortsetzungen sowie „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“, die international hohe Einspielergebnisse erzielten. Auch „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ gehört zu seinen größten Kassenerfolgen und trug maßgeblich zur Wiederbelebung der Marke bei.
Spielt Dwayne Johnson in der neuen Vaiana-Verfilmung mit?
Ja, er übernimmt in der Live-Action-Adaption erneut die Rolle des Maui, die er bereits im Animationsfilm sprach. Der Kinostart in Deutschland ist für den 9. Juli 2026 geplant, konkrete Streaming-Termine liegen noch nicht vor.
Gibt es einen Film, in dem Dwayne Johnson eine ernste, dramatische Rolle spielt?
Mit „The Smashing Machine“ übernimmt er die Hauptrolle in einem Biopic über den MMA-Kämpfer Mark Kerr, inszeniert von Benny Safdie. Der Film gilt als deutlicher Abweichung von seinen bisherigen Action-Rollen und legt den Fokus auf persönliche Krisen statt auf physische Spektakel.
Beitragsbild: KI-generiert
