Wer sich für die Besetzung von Kingsman interessiert, stößt schnell auf drei Filme mit ganz unterschiedlichem Ensemble. Die Reihe rund um den britischen Geheimagentenorden hat sich über die Jahre stark gewandelt, sowohl inhaltlich als auch personell. Ein Blick auf die Hauptdarsteller aller drei Teile zeigt, wer wann welche Rolle übernommen hat und wo die Filme heute zu sehen sind.
Kurzzusammenfassung
- Die Kingsman-Reihe besteht aus drei Filmen mit unterschiedlicher, aber teils überlappender Besetzung: „Kingsman: The Secret Service“ (2015), „Kingsman: The Golden Circle“ (2017) und das Prequel „The King’s Man: The Beginning“ (2021).
- Taron Egerton, Colin Firth und Mark Strong tragen die Reihe als Eggsy, Harry Hart und Merlin über zwei Teile hinweg, während das Prequel mit Ralph Fiennes und Harris Dickinson einen komplett neuen Cast einführt.
- „The Golden Circle“ erweitert das Ensemble um Hollywood-Namen wie Julianne Moore, Halle Berry, Channing Tatum, Pedro Pascal und Jeff Bridges.
- Die ersten beiden Filme laufen aktuell bei Disney+, das Prequel bei RTL+ und zusätzlich als Kauf- oder Leihtitel bei Google Play.
Die Besetzung von „Kingsman: The Secret Service“
Der Auftaktfilm aus dem Jahr 2015 etabliert das Kernteam, das die Reihe bis heute prägt. Colin Firth spielt Harry Hart, bekannt unter dem Codenamen Galahad, den distinguierten Mentor, der den jungen Gary „Eggsy“ Unwin in die Welt der Geheimagenten einführt. Taron Egerton übernimmt genau diese Rolle des Eggsy, eines Londoner Straßenjungen ohne Perspektive, der plötzlich in eine Elitewelt aus Anzügen und Schirmen katapultiert wird.
Samuel L. Jackson gibt den Bösewicht Richmond Valentine, einen Tech-Milliardär mit fragwürdigen Plänen zur Rettung der Welt. Mark Strong spielt Merlin, den technischen Kopf der Organisation, während Michael Caine als Arthur die Führungsspitze der Kingsman verkörpert. Sofia Boutella liefert als Gazelle mit ihren Klingenprothesen eine der einprägsamsten Antagonistinnen des Films. Sophie Cookson rundet als Roxy, Eggsys Mitstreiterin bei der Ausbildung, das Ensemble ab, Jack Davenport spielt Lancelot, und Mark Hamill hat einen Auftritt als Professor James Arnold.
Wer spielt in „Kingsman: The Golden Circle“ mit?
Zwei Jahre später, 2017, kehren die zentralen Figuren zurück, allerdings mit einer überraschenden Wendung: Colin Firth ist trotz seines Todes im ersten Teil als Harry Hart wieder mit an Bord, diesmal mit Gedächtnisverlust. Taron Egerton übernimmt erneut die Rolle des Eggsy, der inzwischen selbst als Agent Galahad agiert. Mark Strong bleibt als Merlin, hier unter dem vollen Namen Hamish Mycroft, ein fester Bestandteil des Teams.
Der zweite Teil erweitert das Ensemble deutlich und holt dafür prominente Hollywood-Besetzung ins Boot. Julianne Moore spielt die Drogenbaronin Poppy Adams, die Antagonistin des Films. Halle Berry übernimmt die Rolle der Ginger Ale, einer amerikanischen Agentin der Schwesterorganisation Statesman. Channing Tatum ist als Agent Tequila zu sehen, Pedro Pascal spielt Jack Daniels, besser bekannt als Agent Whiskey, und Jeff Bridges gibt den Anführer der Statesman, Agent Champagne, kurz Champ genannt. Sophie Cookson kehrt ebenfalls zurück und spielt erneut Roxanne „Roxy“ Morton als Agent Lancelot.
Diese Fortsetzung setzt bewusst auf einen internationalen Cast, um die Verbindung zur amerikanischen Schwesterorganisation glaubwürdig zu machen. Das Zusammenspiel zwischen britischer Zurückhaltung und amerikanischem Auftreten ist eines der stilistischen Markenzeichen des zweiten Films.
Die Besetzung des Prequels „The King’s Man: The Beginning“
Mit „The King’s Man: The Beginning“ aus dem Jahr 2021 verlässt die Reihe die Gegenwart komplett und wechselt in die Zeit des Ersten Weltkriegs. Entsprechend tauscht der Film auch die komplette Besetzung aus. Ralph Fiennes spielt Orlando, Duke of Oxford, den Gründervater der späteren Kingsman-Organisation. Harris Dickinson übernimmt die Rolle seines Sohnes Conrad Oxford, der im Zentrum der Handlung steht.
Gemma Arterton spielt Pollyanna „Polly“ Wilkins, eine enge Vertraute der Familie Oxford, und Djimon Hounsou ist als Shola zu sehen. Matthew Goode übernimmt eine Doppelrolle als Captain Morton und die geheimnisvolle Figur des Shepherd. Für internationales Kolorit sorgen Daniel Brühl als Erik Jan Hanussen und Charles Dance als Kitchener. Rhys Ifans liefert eine besonders auffällige Darstellung des russischen Mystikers Grigori Rasputin, während Tom Hollander in einer bemerkenswerten Mehrfachbesetzung gleich drei europäische Monarchen spielt: George V, Wilhelm II und Nikolaus II.
Diese Konstellation macht das Prequel zum Ensemblefilm mit historischem Anstrich. Statt auf durchgängige Action setzt der dritte Teil stärker auf politische Intrigen und die Verwicklungen europäischer Herrscherhäuser vor Ausbruch des Krieges. Wer die ersten beiden Filme kennt, merkt schnell, dass hier ein anderer erzählerischer Ton angeschlagen wird, auch wenn die grundlegende Idee der geheimen Organisation dieselbe bleibt.
Wo die Kingsman-Filme heute zu sehen sind
Für alle drei Teile gibt es in Deutschland aktuell legale Streaming-Optionen. „Kingsman: The Secret Service“ und „Kingsman: The Golden Circle“ sind bei Disney+ gelistet und damit im Abonnement des Streaming-Dienstes enthalten. „The King’s Man: The Beginning“ läuft dagegen bei RTL+ und steht zusätzlich bei Google Play als Kauf- oder Leihtitel zur Verfügung.
Diese Aufteilung auf unterschiedliche Anbieter hat praktische Konsequenzen für alle, die die Reihe komplett schauen wollen. Wer bereits Disney+ abonniert hat, kommt an die ersten beiden Filme ohne Zusatzkosten heran. Für das Prequel braucht es entweder ein RTL+-Abo oder die Bereitschaft, den Film einzeln zu leihen oder zu kaufen.
Häufige Fragen
Spielt Colin Firth in allen Kingsman-Filmen mit?
Colin Firth spielt Harry Hart sowohl in „Kingsman: The Secret Service“ als auch in „Kingsman: The Golden Circle“, trotz seines dramatischen Abgangs im ersten Teil. Im Prequel „The King’s Man: The Beginning“ ist er nicht besetzt, da dieser Film zeitlich vor den Ereignissen der beiden Hauptfilme angesiedelt ist und eine komplett andere Figurenwelt zeigt.
Wer spielt den Bösewicht in den Kingsman-Filmen?
Im ersten Teil übernimmt Samuel L. Jackson die Rolle des Antagonisten Richmond Valentine. Im zweiten Teil ist Julianne Moore als Drogenbaronin Poppy Adams die zentrale Gegnerin. Im Prequel liefert Rhys Ifans eine markante Darstellung von Grigori Rasputin als einer der wichtigsten Widersacher.
Ist „The King’s Man: The Beginning“ ein direktes Prequel zu den anderen Filmen?
Ja, der Film spielt vor der Gründung der eigentlichen Kingsman-Organisation und zeigt, wie die Idee einer geheimen Agentenorganisation während des Ersten Weltkriegs entstand. Die Besetzung unterscheidet sich vollständig von den beiden Hauptfilmen, da die Handlung Jahrzehnte früher angesetzt ist.
Auf welchen Streaming-Plattformen kann man Kingsman in Deutschland schauen?
„Kingsman: The Secret Service“ und „Kingsman: The Golden Circle“ sind bei Disney+ verfügbar. „The King’s Man: The Beginning“ läuft bei RTL+ und ist zusätzlich bei Google Play als Einzeltitel zum Kaufen oder Leihen erhältlich.
Beitragsbild: KI-generiert

