Ihren größten Bekanntheitssprung verzeichnete Julia Garner durch die Netflix-Serie „Ozark“, in der sie von 2017 bis 2022 die Rolle der Ruth Langmore spielte. Die Rolle brachte ihr mehrere Emmy-Auszeichnungen ein und gilt bis heute als ihre prägendste Fernsehrolle.
Kurzzusammenfassung
- Julia Garner ist durch ihre Rolle als Ruth Langmore in „Ozark“ und als Anna Delvey in „Inventing Anna“ international bekannt geworden.
- Ihre Filmografie umfasst aktuell rund 20 Filme und 8 Serien, darunter die 2025 gestarteten Produktionen „Weapons“, „Wolf Man“ und „The Fantastic Four: First Steps“.
- Mit „The Altruists“ und „Who’s That Girl“ stehen bereits weitere Projekte in der Pipeline, deren genaue Starttermine aber noch offen sind.
Kaum eine Schauspielerin hat sich in den vergangenen Jahren so vielseitig gezeigt wie Julia Garner. Vom manipulativen Familienmitglied in einer Drogenwäsche-Serie über eine Hochstaplerin, die New York täuschte, bis hin zu Rollen in großen Marvel-Produktionen: Ihre Karriere liest sich wie ein Streifzug durch die unterschiedlichsten Genres. Wer sich einen Überblick über ihre wichtigsten Filme und Serien verschaffen will, findet hier die zentralen Stationen.
Der Durchbruch mit Ozark
Julia Garners eigentlicher Durchbruch gelang mit der Netflix-Serie „Ozark“, die 2022 endete. Als Ruth Langmore spielte sie eine junge Frau aus einer kriminellen Familie, die sich im Umfeld von Geldwäsche und organisiertem Verbrechen behaupten muss. Die Rolle brachte ihr mehrere Emmy-Auszeichnungen ein und machte sie zu einer der gefragtesten Nachwuchsschauspielerinnen ihrer Generation. Die Serie startete in Deutschland am 21. Januar 2022 und zählt bis heute zu den prägendsten Stationen ihrer Karriere.
Bereits vor „Ozark“ hatte Garner erste Erfahrungen in Serienformaten gesammelt. In „Maniac“ von 2018 übernahm sie die Rolle der Ellie Landsberg, in „Dirty John“ spielte sie 2018 und 2019 die reale Person Terra Newell. Beide Produktionen zeigten früh ihr Talent, komplexe und emotional vielschichtige Charaktere glaubwürdig darzustellen.
Inventing Anna: Die Hochstaplerin, die New York narrte
2022 folgte mit „Inventing Anna“ eine weitere prägende Serienrolle. Garner verkörperte darin Anna Delvey, eine selbst ernannte deutsche Erbin, die die New Yorker High Society jahrelang täuschte und sich Kredite sowie Luxusleistungen erschwindelte. Die Serie basiert auf einer wahren Geschichte und startete in Deutschland am 11. Februar 2022. Für viele Zuschauer war es die zweite große Bestätigung, dass Garner mit vielschichtigen, moralisch ambivalenten Figuren besonders überzeugt.
Filmische Stationen zwischen Drama und Independent-Kino
Neben den Serienerfolgen hat sich Julia Garner auch im Kino einen Namen gemacht. Mit „The Assistant“ aus dem Jahr 2019 zeigte sie sich in einer eher zurückhaltenden, aber intensiven Rolle innerhalb eines kleineren Produktionsumfelds. Später folgte „The Royal Hotel“, das am 11. Januar 2024 in deutschen Kinos anlief, sowie „Apartment 7A“, das am 28. September 2024 startete. Beide Filme bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Psychodrama und Thriller-Elementen, ein Terrain, auf dem Garner ihre Stärken als Darstellerin unruhiger, innerlich zerrissener Figuren ausspielen kann.
2025 als produktives Jahr im großen Kino
Das Jahr 2025 markiert für Julia Garner einen deutlichen Schritt in Richtung Mainstream-Kino. Mit „Wolf Man“, das am 23. Januar 2025 startete, war sie Teil eines Horrorfilms mit größerem Produktionsbudget. Kurz darauf folgte „The Fantastic Four: First Steps“, das am 24. Juli 2025 in die Kinos kam und Garner erstmals in einer großen Comic-Verfilmung zeigte. Ergänzt wird dieses Jahr durch „Weapons“, dessen deutscher Kinostart für den 15. Januar 2026 angesetzt ist. Diese drei Produktionen zusammen verdeutlichen, dass Garner inzwischen auch in Studio-Großproduktionen fest etabliert ist, ohne dabei kleinere, charakterstarke Rollen aufzugeben.
Was noch kommt: Angekündigte Projekte
Für die kommenden Jahre stehen bereits weitere Titel im Raum. Die Serie „The Altruists“ ist für 2026 angekündigt, ein genauer Starttermin liegt bislang jedoch nicht vor. Auch das Projekt „Who’s That Girl“ wird in aktuellen Filmografien geführt, allerdings ohne bestätigten Veröffentlichungstermin. Für „Guilty Creatures“ gilt Ähnliches: Das Projekt ist bekannt, ein Starttermin wurde bislang nicht kommuniziert. Wer Garners Karriere weiterverfolgen möchte, sollte diese drei Titel im Blick behalten, sobald offizielle Termine feststehen.
Wiederkehrende Muster in ihrer Rollenwahl
Ein Blick auf die Bandbreite ihrer Rollen zeigt ein klares Muster: Julia Garner bevorzugt Figuren, die zwischen Verletzlichkeit und Kontrolle changieren. Ruth Langmore, Anna Delvey und auch die Figuren in „The Assistant“ oder „The Royal Hotel“ teilen eine gewisse innere Zerrissenheit, oft gepaart mit einer Fassade nach außen, die nicht der inneren Realität entspricht. Diese Konstante zieht sich durch ihre bisherige Karriere und dürfte auch bei den angekündigten Projekten eine Rolle spielen.
Häufige Fragen
In welcher Serie wurde Julia Garner erstmals richtig bekannt?
Spielt Julia Garner auch in großen Kinoproduktionen mit?
Ja, seit 2025 ist sie verstärkt in großen Studioproduktionen zu sehen. Dazu zählen „Wolf Man“ und „The Fantastic Four: First Steps“, beide aus dem Jahr 2025, sowie „Weapons“, das im Januar 2026 in deutschen Kinos anläuft.
Welche Rolle spielte Julia Garner in Inventing Anna?
In der Miniserie „Inventing Anna“ aus dem Jahr 2022 übernahm sie die Hauptrolle der Anna Delvey, einer Hochstaplerin, die sich in New York als deutsche Erbin ausgab. Die Serie basiert auf realen Ereignissen und startete am 11. Februar 2022.
Gibt es bereits Informationen zu neuen Projekten von Julia Garner?
Mehrere Projekte sind angekündigt, aber noch ohne festen Starttermin. Dazu gehören die Serie „The Altruists“, die für 2026 vorgesehen ist, sowie die Titel „Who’s That Girl“ und „Guilty Creatures“, für die bislang keine offiziellen Veröffentlichungstermine bekannt sind.
Beitragsbild: KI-generiert

