Michelle Pfeiffer und Kurt Russell in einer Streaming-Serie – diese Kombination allein macht neugierig. Dass dahinter Taylor Sheridan steckt, der Mann hinter dem „Yellowstone“-Franchise, verleiht dem Ganzen zusätzliches Gewicht. „The Madison“ ist seit März 2026 vollständig bei Paramount+ verfügbar, und wer wissen will, wer hier eigentlich wen spielt, bekommt nachfolgend die vollständige Besetzung mit Rollenprofilen.
Kurzzusammenfassung
- „The Madison“ ist eine sechsteilige Drama-Serie von Taylor Sheridan, die seit dem 14. März 2026 exklusiv bei Paramount+ streambar ist und bereits eine Verlängerung für Staffel 2 und 3 erhalten hat.
- Die Hauptrollen übernehmen Michelle Pfeiffer und Kurt Russell als Ehepaar Stacy und Preston Clyburn, die nach einem Schicksalsschlag von Manhattan ins ländliche Montana ziehen.
- Das Ensemble umfasst unter anderem Matthew Fox, Patrick J. Adams, Will Arnett und Beau Garrett – ein Staraufgebot, das die Serie als Prestige-Produktion im erweiterten „Yellowstone“-Universum positioniert.
Hauptrollen: Das Herzstück der Familie Clyburn
Im Zentrum der Serie steht die New Yorker Oberschichtfamilie Clyburn, die nach einem tragischen Todesfall ihr Leben in Manhattan aufgibt und ins Madison River Valley in Montana zieht. Drei Figuren tragen die Handlung dabei von Anfang an.
Michelle Pfeiffer spielt Stacy Clyburn, die Matriarchin der Familie. Sie ist die treibende Kraft hinter dem Neuanfang – eine Frau aus Manhattan, die mit dem ländlichen Leben hadert, aber gleichzeitig erkennt, dass der Ortswechsel die einzige Chance auf Heilung sein könnte. Pfeiffer, mehrfach Oscar-nominiert, kehrt mit dieser Rolle nach längerer Serienabstinenz eindrucksvoll ins Fernsehen zurück.
Kurt Russell verkörpert Preston Clyburn, Stacys Ehemann und seit über vierzig Jahren ihr Partner. Im Gegensatz zu seiner Frau ist Preston mit dem Wechsel nach Montana deutlich im Reinen – er ist der Outdoor-Fan in der Familie, der leidenschaftliche Angler, der in der Wildnis Montanas eher sich selbst findet als sich verliert. Russell, Golden-Globe-nominiert für frühere Arbeiten, gibt Preston eine Erdigkeit, die als Gegengewicht zu Stacys urbaner Verwurzelung funktioniert.
Matthew Fox – bekannt aus „Lost“ – ist als Paul Clyburn besetzt, Prestons jüngerer Bruder. Paul lebt seit Jahren als Fishing Guide in Montana und kennt die Welt, in die seine Familie nun eintaucht, in- und auswendig. Er fungiert als Brücke zwischen der neuen Umgebung und dem Clyburn-Familiengefüge – rau, direkt, mit wenig Geduld für städtische Empfindlichkeiten.
Erweiterte Besetzung: Kinder, Partner und lokale Charaktere
Rund um die drei Hauptfiguren hat Taylor Sheridan ein vielschichtiges Ensemble aufgebaut, das die Familiengeschichte mit Lokalkolorit verzahnt.
Beau Garrett spielt Abigail Reese, die älteste Tochter von Stacy und Preston. Als geschiedene Mutter zweier Töchter kämpft sie damit, die Familie zusammenzuhalten – und gleichzeitig das eigene Leben neu zu sortieren. Ihre Töchter Bridgette und Macy Reese werden von Amiah Miller und Alaina Pollack gespielt; Macy gilt als die Impulsivere der beiden.
Elle Chapman übernimmt die Rolle der Paige McIntosh, der jüngeren Clyburn-Tochter, an ihrer Seite Patrick J. Adams (bekannt aus „Suits“) als ihr Ehemann Russell McIntosh, ein New Yorker Finanzmanager. Während Abigail zerbrochen ist, wirkt Paige auf den ersten Blick stabil – was die Serie im Laufe der sechs Episoden systematisch in Frage stellt.
Auf der Montana-Seite des Ensembles stehen Ben Schnetzer als lokaler Sheriff Van Davis, der eine besondere Verbindung zu Abigail entwickelt, sowie Kevin Zegers und Danielle Vasinova als Ehepaar Cade und Kestrel Harris – beide tief in der Gemeinschaft des Madison Valley verwurzelt.
Eine eigene Funktion erfüllt Rebecca Spence als Liliana Weeks, Stacys beste Freundin aus New York, die stilbewusst und emotional unterstützend durch die Handlung begleitet. Und schließlich: Will Arnett in einer ungewohnt ernsthaften Rolle als Dr. Phil Yorn, dem Psychotherapeuten der Familie. Arnett, sonst eher für Komödie bekannt, gibt hier den nüchternen Begleiter in der Trauerarbeit der Clyburns.
Worum geht es – und was macht die Serie besonders?
„The Madison“ ist kein klassischer Western und keine direkte Fortsetzung von „Yellowstone“ – auch wenn Sheridan hier thematisch vertrautes Terrain betritt. Die Serie spielt im erweiterten Universum des Franchise, funktioniert aber vollständig eigenständig. Wer die Dutton-Saga nicht kennt, verliert nichts.
Was die Serie von anderen Sheridan-Projekten unterscheidet: Der Fokus liegt weniger auf Machtkämpfen und Landrechten als auf Trauer, Familienbrüchen und dem Versuch, nach einem Verlust wieder zu sich selbst zu finden. Town & Country beschreibt die Serie treffend als charakter- und dialogorientiertes Drama – Zuschauer, die primär Western-Action erwarten, sollten ihre Erwartungen entsprechend justieren.
Das Staraufgebot ist dabei kein Zufall. Streamingdienste setzen zunehmend auf Filmgrößen in Serienhauptrollen, um Abonnenten zu gewinnen – Pfeiffer und Russell sind in diesem Sinne auch ein strategisches Statement von Paramount+. Dass der Dienst bereits vor Abschluss der ersten Staffel eine Verlängerung für Staffel 2 und 3 bestätigt hat, unterstreicht das Vertrauen in das Format.
Mit nur sechs Episoden ist die erste Staffel kompakt genug für ein Wochenend-Binge – und inhaltlich dicht genug, um nachzuwirken.
Häufige Fragen
Ist „The Madison“ eine Fortsetzung von „Yellowstone“?
Nein, nicht direkt. Die Serie spielt zwar im erweiterten „Yellowstone“-Universum von Taylor Sheridan und teilt thematische DNA mit dem Franchise, ist aber kein Sequel zur Dutton-Geschichte. Die Handlung und die Figuren sind vollständig eigenständig – Vorkenntnisse aus „Yellowstone“ sind nicht erforderlich, um der Serie zu folgen.
Wo kann man „The Madison“ in Deutschland sehen?
Die Serie ist in Deutschland exklusiv bei Paramount+ verfügbar. Staffel 1 mit sechs Episoden ist seit dem 14. März 2026 vollständig abrufbar. Eine Verfügbarkeit bei anderen Streamingdiensten wie Netflix, Amazon Prime Video oder Disney+ ist bislang nicht bestätigt. Auch eine Free-TV-Ausstrahlung ist aktuell nicht dokumentiert.
Wie viele Staffeln von „The Madison“ sind geplant?
Paramount+ hat bereits vor Ende der ersten Staffel eine Verlängerung für Staffel 2 und Staffel 3 offiziell bestätigt. Konkrete Starttermine oder Episodenzahlen für die kommenden Staffeln liegen bislang nicht vor. Das frühzeitige Commitment des Senders gilt als deutliches Signal für hohes Vertrauen in das Serienformat.
