Mackenyu verkörpert Roronoa Zoro, den Schwertkämpfer und einen der wichtigsten Mitstreiter von Monkey D. Luffy in der Netflix-Realserie „One Piece“. Die Rolle gilt als sein internationaler Durchbruch und hat ihm ein weltweites Publikum verschafft.
Kurzzusammenfassung
- Mackenyu spielt Roronoa Zoro in der Netflix-Realserie „One Piece“, deren zweite Staffel mit acht Episoden vollständig verfügbar ist.
- Der Durchbruch in Hollywood gelang ihm 2018 mit einer Nebenrolle in „Pacific Rim: Uprising“, gefolgt von der Hauptrolle als Seiya in „Knights of the Zodiac“.
- Seine Filmografie ist geprägt von Manga- und Anime-Adaptionen: „Tokyo Ghoul S“, „Rurouni Kenshin: The Final“ und die beiden „Fullmetal Alchemist“-Filme zeigen ihn in wechselnden, oft kämpferischen Rollen.
- Aktuell ist er zusätzlich in der Politthriller-Serie „House of the Owl“ und der Fantasy-Serie „Wonderhatch“ zu sehen.
Kaum ein japanischer Schauspieler hat den Sprung von Anime-Adaptionen ins internationale Streaming-Geschäft so konsequent geschafft wie Mackenyu. Seit Mitte der 2010er-Jahre baut er eine Filmografie auf, die von japanischen Kinoproduktionen bis zu globalen Netflix-Hits reicht, und die Rolle des Roronoa Zoro in „One Piece“ hat ihn endgültig einem internationalen Publikum bekannt gemacht.
One Piece: Der internationale Durchbruch als Roronoa Zoro
Die Netflix-Realserie „One Piece“ ist Mackenyus bislang bedeutendste Produktion. Er spielt Roronoa Zoro, den Schwertkämpfer an der Seite von Monkey D. Luffy, gespielt von Iñaki Godoy. Die erste Staffel erschien 2023 weltweit auf Netflix und erzählt den Anfang der Manga-Vorlage: Der junge Pirat Luffy stellt eine Crew aus Außenseitern zusammen und begibt sich auf die Suche nach dem legendären Schatz One Piece. Die Handlung der ersten Staffel führt die Zuschauer durch die East-Blue-Arc mit Stationen wie Shells Town, dem Restaurantschiff Baratie und Arlong Park.
Inzwischen ist auch die zweite Staffel mit acht Episoden vollständig verfügbar. Sie führt die Strohhut-Piraten in ein Königreich, das von der Organisation Baroque Works beeinflusst wird, und konfrontiert sie mit neuen Gegnern sowie politischen Intrigen. Insgesamt umfasst die Serie inzwischen 16 Episoden. Bei IMDb erreicht „One Piece“ einen Wert von rund 8,3 von 10 Punkten bei etwa 181.000 Bewertungen, was für eine Live-Action-Adaption eines Anime-Klassikers ein außergewöhnlich hohes Ansehen bedeutet. Neben Mackenyu und Godoy gehören Emily Rudd als Nami, Jacob Romero als Usopp und Taz Skylar als Sanji zum Hauptcast.
Der Weg über Hollywood: Pacific Rim und Knights of the Zodiac
Bevor Mackenyu mit „One Piece“ ein globales Publikum erreichte, sammelte er bereits Erfahrung in westlichen Großproduktionen. 2018 war er in „Pacific Rim: Uprising“ zu sehen, wo er eine auffällige Nebenrolle übernahm. Dieser Auftritt gilt als eine seiner ersten internationalen Stationen und öffnete ihm die Tür für weitere englischsprachige Projekte.
Den nächsten großen Schritt machte er 2023 mit „Knights of the Zodiac“, der US-Kinoadaption des Manga- und Anime-Klassikers „Saint Seiya“. Mackenyu übernahm die Hauptrolle des Seiya, eines Waisenjungen, der seine kosmischen Kräfte entdeckt und zum Bronze-Krieger wird, um eine Reinkarnation der Göttin Athena zu beschützen. Der Film erzählt eine klassische Origin-Story mit Training, ersten Kämpfen und der Einführung der kosmischen Rüstungssysteme. Bei Metacritic erhielt der Film mit 35 von 100 Punkten eine eher zurückhaltende Kritikerwertung, was allerdings sein kommerzielles Interesse nicht schmälerte: Auf der Streaming-Analyseplattform FlixPatrol führt „Knights of the Zodiac“ das Ranking seiner meistgesehenen Produktionen sogar an, noch vor „Pacific Rim: Uprising“ und „One Piece“.
Manga-Adaptionen als roter Faden der Karriere
Ein Blick auf Mackenyus Filmografie zeigt ein wiederkehrendes Muster: Er hat sich über Jahre hinweg als gefragter Darsteller für Live-Action-Adaptionen japanischer Manga- und Anime-Vorlagen etabliert. 2019 spielte er in „Tokyo Ghoul S“ die Rolle des Souta, einer Nebenfigur in der Horror-Manga-Adaption. 2021 folgte „Rurouni Kenshin: The Final“, ein Teil der bekannten Realfilmreihe zu „Rurouni Kenshin“, in dem er den Widersacher Enishi Yukishiro verkörperte.
2022 übernahm er in gleich zwei Netflix-Filmen, „Fullmetal Alchemist: The Revenge of Scar“ und „Fullmetal Alchemist: The Final Alchemy“, die Rolle des Scar, einer der zentralen Antagonisten der Fullmetal-Alchemist-Reihe. Diese Häufung von Manga-Adaptionen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer bewussten Rollenwahl, die Mackenyu als Experten für die Umsetzung gezeichneter Vorlagen in reale Schauspielperformances positioniert hat. Anders als viele Kollegen, die zwischen Genres wechseln, hat er sich in diesem Segment eine klare Nische erarbeitet, in der körperliche Präsenz und kämpferische Rollen im Vordergrund stehen.
Serienarbeit abseits von One Piece
Neben seiner bekanntesten Serienrolle als Zoro ist Mackenyu auch in weiteren aktuellen Fernsehproduktionen aktiv. In der Politthriller-Serie „House of the Owl“, die 2024 startete, spielt er die Figur Ryu Ogami. Die Serie unterscheidet sich deutlich von seinen bisherigen Actionrollen und zeigt seine Bandbreite in einem ernsteren, politisch geprägten Genre.
Parallel dazu ist er in der Fantasy-Serie „Wonderhatch“ zu sehen, die zwischen 2023 und 2024 entstand und die Figur Akuta in den Mittelpunkt stellt. Die Serie verbindet Live-Action mit animierten Elementen, was Mackenyus Erfahrung aus den Manga-Adaptionen erneut zugutekommt. Zudem wird eine weitere Serie, „Chihayafuru: Full Circle“, für 2025 gelistet, die auf der bekannten Chihayafuru-Manga-Reihe basiert. Detaillierte Ausstrahlungstermine und die konkrete Streaming-Verfügbarkeit für diese Produktion sind derzeit allerdings noch nicht umfassend dokumentiert.
Verfügbarkeit und Verbreitung seiner Werke
Für Zuschauer in Deutschland ist vor allem „One Piece“ unkompliziert zugänglich: Als Netflix-Original steht die Serie regulär im deutschen Netflix-Katalog zur Verfügung, beide bisher erschienenen Staffeln inklusive. Bei anderen Titeln aus Mackenyus Filmografie ist die Situation weniger eindeutig. Für „Knights of the Zodiac“, die „Fullmetal Alchemist“-Filme sowie ältere Produktionen wie „Tokyo Ghoul S“ oder „Rurouni Kenshin: The Final“ lassen sich keine einheitlichen, verlässlichen Angaben zur aktuellen Streaming-Plattform in Deutschland treffen, da sich die Verfügbarkeit von Lizenzen bei internationalen Anbietern regelmäßig ändert.
Wer sich für Mackenyus Werk interessiert, sollte sich bei den weniger prominenten Titeln daher direkt bei den gängigen Streaming-Anbietern informieren, da sich Rechteinhaber und Verfügbarkeit gerade bei japanischen Produktionen im internationalen Vertrieb häufig verschieben. Die Popularität seiner Rollen lässt sich unterdessen gut nachvollziehen: Sowohl FlixPatrol als auch IMDb führen „Knights of the Zodiac“, „Pacific Rim: Uprising“ und „One Piece“ konsistent als seine meistgesehenen und meistgesuchten Produktionen.
Häufige Fragen
Welche Rolle spielt Mackenyu in One Piece?
Ist Mackenyu auch in Hollywood-Produktionen zu sehen?
Ja, bereits 2018 war er in einer Nebenrolle in „Pacific Rim: Uprising“ zu sehen. 2023 folgte mit „Knights of the Zodiac“ eine Hauptrolle in einer US-amerikanischen Kinoproduktion, basierend auf dem Anime-Klassiker „Saint Seiya“.
Worauf hat sich Mackenyu in seiner Karriere spezialisiert?
Ein Großteil seiner Filmografie besteht aus Live-Action-Adaptionen bekannter Manga- und Anime-Vorlagen, darunter „Fullmetal Alchemist“, „Tokyo Ghoul S“ und „Rurouni Kenshin: The Final“. Diese Rollenwahl hat ihn zu einem der gefragtesten Darsteller für diese Art von Adaptionen gemacht.
Gibt es aktuelle Serienprojekte von Mackenyu neben One Piece?
Ja, er spielt in der Politthriller-Serie „House of the Owl“ die Figur Ryu Ogami und in der Fantasy-Serie „Wonderhatch“ die Rolle des Akuta. Zusätzlich wird er für die Serie „Chihayafuru: Full Circle“ gelistet, deren genauer Starttermin noch nicht vollständig feststeht.
Beitragsbild: KI-generiert

